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GLAUKOMOPERATION

Für Informationen über die Erkrankung siehe bitte den Bereich Glaukom.

Glaukomoperation

 

Die Behandlungsstrategien für das Glaukom basieren darauf, den Augendruck zu senken.

Behandlungsmöglichkeiten sind: Augentropfen, Laserchirurgie oder die Inzisionschirurgie /Filtrationschirurgie, wobei die Augentropfen die häufigste first-line Behandlung darstellt.

 

Die aktuelle Behandlung des Glaukoms beruht darauf, den Augendruck auf ein Niveau zu reduzieren, sodass die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Sehnervenschädigung verringert wird.

 

Wenn die konservative Therapie versagt, kann eine interventionelle Operation entweder durch Laserchirurgie, Trabekulektomie oder ein Glaukom Drainage Implantat erforderlich sein.

 

Die Entscheidung über den Wert des Augendruckes – den Zieldruck-  ist der wichtigste Aspekt in der Glaukombehandlung und bestimmt die Behandlungsstrategie. *
Faktoren wie Alter des Patienten, Lebenserwartung und andere Risikofaktoren müssen berücksichtigt werden.

 


Ziel der Behandlung ist der Erhalt des Sehvermögens und die best mögliche Lebensqualität für den Patienten zu ermöglichen.

 

Laseroperationen für das Glaukom

 

Eine Argonlaser-Trabekuloplastik (ALT) oder die selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) wird verwendet, um den Kammerwasserabfluss zu erhöhen, und dadurch den Augeninnendruck (AT) im Falle einer okulären Hypertonie oder eines Glaukoms zu senken.

 


Oft können durch diese Laserbehandlung die Augentropfen reduziert werden, in manchen Fällen können die Tropfen sogar abgesetzt werden.*
Der Augendruck  wird jedoch weiterhin engmaschig kontrolliert, da oft  – auch nach Jahren –  die drucksenkende Wirkung durch den Laser nachlassen kann.

Sowohl die ALT als auch die SLT sind für die Behandlung des erhöhten Augendruckes, primärem Offenwinkeglaukoms und sekundäre Offenwinkelglaukome, Pseudoexfoliations-, Pigmentdispersionsglaukom und das Steroid-induzierte Glaukom, indiziert.

Ablauf

 

Ungefähr 30-60 Minuten vor dem Laser wird das Auge mit drucksenkenden Tropfen eingetropft, um das Risiko eines sofortigen Druckanstiegs zu verringern.

Das topische Anästhetikum wird unmittelbar vor dem Verfahren zum betäuben des Auges für die Laserkontaktlinse verwendet.

Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert ca 1 Stunde für beide Augen.

Der Patient hat keine Schmerzen und die Kontrolle erfolgt am nächsten Tag.

 

Akutes Winkelverschluss-Glaukom

 

Das akute Winkelblockglaukom / Engwinkelglaukom (der akute Glaukomanfall)  ist weltweit eine der Hauptursachen für einen Sehverlust und stellt somit einen ophthalmologischen Notfall dar.

Der plötzliche Augendruckanstieg wird durch den beeinträchtigten Abfluss des Kammerwassers verursacht –  den sogenannten Pupillarblock.

Es zeigt eine familiäre Tendenz und ist im zunehmendem Alter häufiger und mit der Hyperopie assoziiert.

 

Symptome beim akuter Glaukomanfall

 

Durch den plötzlichen Augendruckanstieg von bis zu 50-80mmHh klagen die Patienten  über verschwommenes Sehen, visuelle Symptome wie: Lichtscheu, Halos um Lichter oder sogar vorübergehenden Verlust des Sehvermögens.

Sie haben oft intensive Schmerzen, die auf das Auge lokalisiert sind, bzw. werden diese als diffuse Beschwerden beschrieben werden.

Das Auge ist stark gerötet und die Pupille etwas vergrössert.

Übelkeit, Erbrechen und starke Kopfschmerzen sind üblich.

PERIPHÄRE  LASERIRIDOTOMIE / Chirurgische Iridektomie

 

Dies ist das Mittel der Wahl für den akuten Glaukomanfall.


Die Laseriridotomie  ist eine wirksame und sichere Behandlung.


Es kann einen Block auflösen, und vor weiteren Schäden schützen indem es den Druck langfristig senkt.

 

Mikroinvasive Glaukom-Chirurgie

 

Der Goldstandard für chirurgische Verfahren in der chirurgischen Glaukombehandlung bleibt die Trabekulektomie.


Dabei wird eine Art Ventil geschaffen, wodurch das Kammerwasser aus der Vorderkammer unter die Bindehaut in ein sogenanntes Sickerkissen (auch Filterkissen genannt) abfließen kann.

Es gibt jedoch neue, vielversprechende Verfahren am Markt die ein höheres Sicherheitsprofil mit weniger Komplikationen und eine schnellere Erholungszeit als andere invasive Techniken zeigen.


Sie haben sich als wirksam bei der Verringerung des Augendrucks, als auch bei der Eliminierung oder Reduzierung der Tropftherapie gezeigt.


 

Das XEN Implantat ist ein minimalinvasives Mikroimplantat zur Behandlung vieler Formen des Glaukoms. Dieses Röhrchen sorgt für einen besseren Abfluss des überschüssigen Kammerwassers das somit Augeninnendruck senkt.


Der XEN Gel Stent ist so klein, dass er ohne Naht eingesetzt wird, außen nicht sichtbar und für den Patienten nicht spürbar ist.

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