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IVOM

Die intravitrealen Injektion (Einspritzung von Medikamenten in den Glaskörper) ist eine etablierte Methode zur Behandlung von vielen Netzhauterkrankungen:

 

  • AMD (altersbedingte Makuladegeneration)
  • Diabetische Retinopathie und
  • Retinale Venenverschlüsse

 

Die Häufigkeit der IVOM hat sich seit der Einführung von Anti-VEGF-Medikamente deutlich erhöht.
Dies ist ein wichtiges Verfahren, dass von Augenärzte täglichen verwendet wird.

Verlauf

 

Die Injektion erfolgt als ambulanter Eingriff und dauert einige Minuten.
 Planen Sie mindestens einen halben Tag für den Ambulanzaufenthalt ein.

Ihre Pupillen werden mit erweiternden Augentropfen eingetropft und es erfolgt eine letzte Netzhautkontrolle.

Das Auge und die umliegende Haut wird im Eingriffsraum mit einer keimabtötenden Flüssigkeit gereinigt und mit anästhetischen Augentropfen betäubt.

Während der Operation wird Ihr Gesicht mit einem sterilen Tuch abgedeckt, so dass keine Keime in den Operationsbereich gelangen können.

Nach der Injektion erhalten Sie eine keimabtötende Salbe. Ein Verband ist nicht notwendig.

Nach der IVOM sehen Sie oft herumfliegende kleine Punkte/Flecken/Trübungen.


Die weite Pupille beeinträchtigt noch einige Stunden lang Ihr Sehvermögen und macht Sie lichtempfindlich.


Eine Rötung der Bindehaut ist ganz normal und bildet sich nach wenigen Stunden oder Tagen wieder zurück.

 

Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden oder folgenden Symptomen sollten Sie jedoch umgehend Ihren Augenarzt oder eine Augenambulanz aufsuchen:

 

  • akutes, nicht da gewesenes verschwommenes oder verzerrtes Sehen
  • Lichtblitze
  • Viele schwarze Flecken
  • Plötzlicher Verlust des Sehvermögens bzw einen schwarzen Vorhang

 

Häufige Erkrankungen behandelt durch Intravitreale Injektionen

 

  • AMD (neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration)
  • klinisch signifikantes Makulaödem / proliferative diabetische Retinopathie
  • Netzhautvenenverschlüsse
  • Endophthalmitis / Uveitis
  • zystoides Makulaödem (CMÖ)

 

 

VORTEILE von Intravitrealen Injektionen

 

Diese hängen von der zu behandelnden Augenpathologie ab, vor allem aber steht die Verbesserung der Sehkraft bzw. der Erhalt der Sehkraft (bei AMD – altersbedingte Makuladegeneration oder diabetischen Retinopathie) im Vordergrund.


Im Falle einer intraokulären Infektion ist der Vorteil, die direkte Gabe des Antibiotikums in das Auge.

 

Um die Sehkraft zu verbessern bzw eine Verschlechterung zu verhindern ist eine wiederholte Gabe dieser Injektionen erforderlich.


 

Falls der Augenarzt frühzeitig neue, pathologische Gefäße entdeckt, bevor es zu einer Sehverschlechterung kommt, oder wenn der  Patient sich sofort beim Auftreten von Sehstörungen untersuchen lässt, kann der Augenarzt mit einer erneuten Injektionen oft ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern oder verzögern.

 


Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen, kombiniert mit rascher Injektionsgabe können somit die Sehkraft langfristig erhalten.

 

Heufig verwendete IVOM`s

 

  • Aflibercept (Eylea)
  • Bevacizumab (Avastin)
  • Ranibizumab (Lucentis)
  • Triamcinolon

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