0664 64 55 105

LASEROPERATION

 LASEROPERATION  für Netzhautdefekte

Eine Schrumpfung des Glaskörpers kann im Laufe der Zeit  zu Löchern und Rissen in der Netzhaut, bzw. zu Netzhautablösungen (Ablatio retinae) führen.


Da eine Netzhautablösung zur Erblindung führen kann, sollte ein Netzhautdefekt  schnellstmöglich behandelt werden.

Ein Netzhautriss ist ein Loch, das sich im äußeren Teil der Netzhaut bildet.
Dieser Riss kann eine Netzhautablösung (Ablation retinae) verursachen indem die Flüssigkeit aus dem Augeninneren die Netzhaut unterspült und dadurch die inneren Augenschichten abhebt.

 

Symptome

 

  • Lichtblitze (Photopsien) im betroffenen Auge. Patienten sehen diese vor allem im Dunklen. Der Effekt entsteht durch Zugkräfte des Glaskörpers an der Netzhaut.
 Zusätzlich können noch auftreten:
  • das Wahrnehmen von Schatten, Trübungen, und verschiedenste Lichterscheinungen
  • plötzlich vermehrte Schlieren
  • Schwarze Punkte oder Flocken: auch „fliegende Mücken“ genannt, sind schwarze Punkte oder Flocken, die sich zu bewegen scheinen. Sie bleiben also optisch nicht immer an der gleichen Stelle

 

Der „Rußregen“ ist ein Zeichen für eine Netzhautablösung, sowie der Verlust eines Teils oder des gesamten Gesichtsfeldes.

Um dies zu verhindern, wird der Netzhautriss durch den Augenarzt mittels Lasertherapie umzingelt. Es bildet sich ein  Narbengewebe dass  wie eine Barriere wirkt, und in den meisten Fällen eine Netzhautablösung verhindert.

 

Die Operation

 

Das Auge wird mit anästhetischen Augentropfen eingetropft.


Der Arzt wird dann eine Kontaktlinse auf die Oberfläche des Auges setzten und die Lasertherapie an der Spaltlampe am sitzenden Patienten durchführen.


Die Laserbehandlung dauert einige Minuten. Danach können Sie nach Hause gehen und kommen am nächsten Tag zur Kontrolle.

 

Laserchirurgie für Netzhauterkrankungen

 

Die Laserchirurgie für Netzhauterkrankungen bzw. die Panretinale Photokoagulation wird am häufigsten für die diabetische Retinopathie verwendet. Es handelt sich um das wirksamste Mittel, um das Fortschreiten der proliferativen diabetischen Retinopathie zu stoppen und den Sehverlust zu verhindern. Sonstige Indikationen sind retinale Ischämien und retinale Neovaskularisation die z.B. Thombosen auftreten.

Laseroperationen für das Glaukom

 

Eine Argonlaser-Trabekuloplastik (ALT) oder eine selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) wird verwendet, um den Kammerwasserabfluss zu erhöhen, und dadurch den Augeninnendruck (AT) im Falle einer okulären Hypertonie oder eines Glaukoms zu senken.


Oft können durch diese Laserbehandlung die Augentropfen reduziert werden, in manchen Fällen können die Tropfen sogar abgesetzt werden.


Der Augendruck wird jedoch weiterhin engmaschig kontrolliert, da oft – auch nach Jahren – die drucksenkende Wirkung durch den Laser nachlassen kann.

 

Sowohl die ALT als auch die SLT sind für die Behandlung des erhöhten Augendruckes, primärem Offenwinkeglaukoms und sekundäre Offenwinkelglaukome, Pseudoexfoliations-, Pigmentdispersionsglaukom und das Steroid-induzierte Glaukom, indiziert.

 

Ablauf

 

Ungefähr 30-60 Minuten vor dem Laser wird das Auge mit drucksenkenden Tropfen eingetropft, um das Risiko eines sofortigen Druckanstiegs zu verringern. Das topische Anästhetikum wird unmittelbar vor dem Verfahren zum betäuben des Auges für die Laserkontaktlinse verwendet.


Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert ca 1 Stunde für beide Augen.


Der Patient hat keine Schmerzen und die Kontrolle erfolgt am nächsten Tag.

 

Akutes Winkelverschluss-Glaukom

 

Das akute Winkelblockglaukom / Engwinkelglaukom (der akute Glaukomanfall) ist weltweit eine der Hauptursachen für einen Seherverlust, und stellt somit einen ophthalmologischen Notfall dar.


Der plötzliche Augendruckanstieg wird durch den beeinträchtigten Abfluss des Kammerwassers verursacht – den sogenannten Pupillarblock.


Es zeigt eine familiäre Tendenz und ist mit zunehmendem Alter und der Hyperopie assoziiert.

 

Symptome beim akuter Glaukomanfall

 

Durch den plötzlichen Augendruckanstieg von bis zu 50-80mmHh klagen die Patienten über verschwommenes Sehen, visuelle Symptome wie: Lichtscheu, Halos um Lichter oder sogar vorübergehenden Verlust des Sehvermögens.


Sie haben oft intensive Schmerzen, die auf das Auge lokalisiert sind oder werden als diffuse Beschwerden beschrieben werden.


Das Auge ist stark gerötet und die Pupille etwas vergrössert.


Übelkeit, Erbrechen und starke Kopfschmerzen sind üblich.

 

PERIPHÄRE LASERIRIDOTOMIE

 

Dies ist das Mittel der Wahl für den akuten Glaukomanfall.


Die Laseriridotomie ist eine wirksame und sichere Behandlung.


Es kann einen Block auflösen, und vor weiteren Schäden schützen indem es den Druck langfristig senkt.

MEHR INFORMATIONEN

Wir freuen uns über Anfragen, Rückrufwünsche und neue Beratungstermine. Bitte füllen Sie das untenstehende Formular aus.